Bello impossibile Italienaustausch 2017 mit Villafranca di Verona

"Fatti mandare dalla mamma a prendere il latte", dies war eines der vielen italienischen Lieder, die uns während unseres Austausches mit dem Liceo scientifico Enrico Medi in Villafranca di Verona begleiteten. Zu diesem trafen wir uns am Dienstag, dem 23.05.2017 mit großer Vorfreude und Aufregung endlich am Bahnhof in Würzburg. Wir wussten zwar von der knappen Umsteigezeit in München, aber zu unserem Pech fuhr uns der Zug nach Verona in München vor der Nase weg. Also mussten wir uns zwei Stunden dort aufhalten und nach einer circa 10-stündigen Reise wurden wir schließlich sehr herzlich in Verona empfangen und freuten uns über das Wiedersehen mit unseren Partnern. Gleich darauf folgte das Kennenlernen mit der Gastfamilie und zu unserer Freude das typische italienische Abendessen.

Erkunden von Villafranca

Nach dem gemeinsamen Frühstück und dem Austausch von Neuigkeiten am nächsten Morgen, wurde der Musikwettbewerb vorgestellt, in welchem jeweils acht deutsche und acht italienische Lieder mit Titel und Sänger von uns auswendig gelernt werden mussten.

Natürlich wollten wir die Heimatstadt unserer Austauschpartner kennenlernen und erfuhren sehr viel in der eigens geplanten Stadtführung in Villafranca. Lieblingsort unserer italienischen Freunde ist Borghetto und der Großteil von uns genoss dort den restlichen Tag.

Venezia – la città al mare

Die Stadt im Meer - das Highlight für viele. Mit dem Taxiboot kamen wir am Piazza San Marco in Venedig an. Wir besuchten die zugehörige Basilica, die vor allem durch ihre detailreiche Gestaltung beeindruckte. Die Rialtobrücke und andere Sehenswürdigkeiten haben wir auf eigene Faust im Rahmen einer Stadtrallye erkundet.

So lernen unsere italienischen Freunde

Den Schulalltag der Italiener konnten wir am Freitagmorgen in den ersten drei Stunden miterleben. Später durften wir unser musikalisches Talent im lustig gestalteten Wettbewerb zur Schau stellen. Dieser bestand daraus, ein abgespieltes Lied zu erkennen und anschließend den Refrain vorzusingen. Alle waren mit viel Ehrgeiz dabei und zeigten vollen Einsatz.

L’Arena di Verona

Die tragische Liebesgeschichte von Romeo und Giulietta ist jedem bekannt. Der Legende nach wohnte Giulietta in Verona und so ließen auch wir es uns nicht nehmen, einmal auf dem berühmten Balkon della casa della Giulietta zu stehen.

Neben dieser Sehenswürdigkeit sahen wir sowohl die Arena als auch das Stadttor und das Castel Vecchio. Zum Abschluss konnten wir nach 368 Stufen endlich den schönen Ausblick von der Torre die Lamberti über die Stadt genießen.

Von unseren italienischen Freunden wurden wir alle am Samstag Abend auf eine echt italienische Party all’aperto eingeladen.

Der Sonntag war ein Familientag und wir unternahmen Ausflüge wie zum Beispiel an den Gardasee oder aßen stundenlang mit der ganzen Familie.

 

Le cascate di Molina

Unseren letzten Tag verbrachten wir in Molina, einem kleinen Dorf in den Bergen. Dort befindet sich ein großer Naturpark mit vielen Wasserfällen, Panorama - Plattformen, Grotten und einer Schaukel am Wasserfall. Logischerweise der perfekte Ort für einen Fotowettbewerb.

Das Abschlussessen und die Siegerehrung fanden in der edlen Villa Eire in Sommacampagna statt. Unsere letzte italienische Mahlzeit und die restlichen Erinnerungsfotos stimmten uns schon etwas traurig.

Am Dienstagmorgen war es Zeit für die tränenreiche Verabschiedung und die Heimfahrt.

So ging unsere Woche in Italien viel zu schnell vorbei.

Für die wunderschöne Woche bedanken wir uns bei unseren gastfreundlichen, italienischen Freunden sowie den Lehrkräften Frau Legge, Frau Jurkowitsch und der italienischen Lehrerin Frau Costa, die für uns das tolle Austauschprogramm gestalteten. In diesem Sinne “Arrivederci e a dopo!"

(Samuel Rauh, Paula Drews, Alicia Hauck, Anton Dorst 10a und Hannah Götzinger, Ella Schicks 10c)

Italienaustausch 2015 Klasse 10bce2 Andiamo in Italia!!!!

Am Dienstag, den 12. Mai ging es nach langem Warten endlich los nach Italien.
Nach anstrengenden acht Stunden Fahrt wurden wir herzlich von unseren italienischen Freunden am Bahnhof in Verona empfangen. Anschließend ging es direkt in die Familien, in denen wir mit Pizza, Pasta und Co. begrüßt wurden.

Der nächste Tag begann mit einer Begrüßung vom Direktor und einer Führung durch deren Schule, worauf ein gemeinsames Frühstück folgte.
Mittags gingen wir alle zusammen durch Villafranca, um die Stadt zu erkunden, sowie zum Markt, der dort jeden Mittwoch stattfindet.
Danach hatten wir Freizeit und konnten den restlichen Tag selber gestalten, woraufhin einige an den Gardasee und andere nach Nogarole Rocca, einen kleinen Ort neben Villafranca, gefahren sind.

Für Donnerstag stand ein Ausflug ins wunderschöne Venedig an, auf den wir uns schon besonders gefreut hatten. Mit Hilfe einer spannenden Quizsuche entdeckten wir auch verborgene Ecken der verwinkelten Stadt, wobei wir von den Kanälen mit luxuriösen Gondeln und den alten kleinen Häusern begeistert waren.

Am Tag darauf wurde für uns Deutschen ein Vortrag über die Geografie und Geschichte Villafrancas vorgetragen.
Dann fuhren wir nach Mozzecane, wo wir Tortellini selbst herstellen und anschließend essen durften. Und wir waren uns alle einig, dass sie selbstgemacht viel besser schmeckten, als die aus dem Supermarkt!
Mit vollen Mägen ging es dann wieder zurück in die Schule zum Sportunterricht.

Es wurden viele verschiedene Aktivitäten unternommen, wie beispielsweise ein Völkerballturnier zwischen Mädchen und Jungen und einige Runden "Let's Dance".

Der nächste Ausflug führte uns nach Verona. Nach der Ankunft mit dem Zug erwartete uns eine Stadtführung, bei der wir die wichtigsten Bauwerke und Orte besucht haben und lernten gleichzeitig die Geschichte der Stadt kennen. Danach hatten wir noch ein wenig Zeit, die vor allem die Mädchen zum Shoppen nutzten.

Der Sonntag hatte kein festes Programm, da dieser Tag in jeder Familie frei gestalten werden konnte.

Montags durften wir dann den Schulalltag der Italiener selbst miterleben, indem wir in kleinen Gruppen, verschiedenen Klassen zugeteilt wurden.
In den letzten beiden Stunden waren wir dann wieder alle zusammen, um die letzten Tage noch einmal Revue passieren zu lassen und um über Dinge, die uns gut oder weniger gut gefallen haben, zu reden.
Abends gab es dann eine Abschiedsfeier, die von unseren Gastgebern organisiert wurde.

Eine etwas abseits gelegene Location mit Pool, Musikanlage und Buffet boten beste Voraussetzungen um den letzten gemeinsamen Abend angenehm ausklingen zu lassen.

So war die Woche dann auch schon wie im Flug verflogen und es war an der Zeit wieder nach Deutschland zurückzukehren.

Schweren Herzens verabschiedeten wir uns von unseren neugewonnenen Freunden aber auch vom perfekten Wetter und dem guten Essen.

Trotz unserer noch eingeschränkten Sprachkenntnisse war die Woche für uns alle eine tolle Erfahrung und geprägt von vielen besonderen Erlebnissen.

Italienaustausch 2014: Ein voller Erfolg - un grande successo

Vom 25.03.14 bis zum 01.04.14 waren wir, 21 Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen des RGW, zu Besuch in unserer Partnerschule, dem liceo E.Medi in Villafranca di Verona. Wir waren dort bei unseren italienischen Partnern in den Familien untergebracht, stellten unsere Italienischkenntnisse unter Beweis und genossen die italienische Gastfreundschaft.

 

 

In der AulaAm Dienstag trafen wir uns mit unseren Lehrerinnen Frau Jurkowitsch und Frau Legge um 10 Uhr am Bahnhof in Würzburg und fuhren nach Italien. Nach einer langen, anstrengenden, aber auch sehr lustigen Zugfahrt über München und den Brenner kamen wir abends am Bahnhof von Verona an. Dort wurden wir von unseren Austauschschülern und ihren Familien empfangen. Auch Frau Costa, bei der die Italiener seit 6 Jahren Deutsch lernen, war dabei. Nach der Begrüßung fuhr jeder zu seiner Tauschfamile nach Hause.

 

CastelloVor dem Castello

Am Mittwochmorgen wurden wir vom Direktor der Schule herzlich begrüßt. Danach lernten wir uns durch kleine Willkommensspiele besser kennen, bevor uns in kleinen Gruppen die Schule gezeigt wurde. Nach einer kurzen Stärkung, die von den Italienern in ihrem Klassenzimmer zubereitet wurde, ging es in die Innenstadt von Villafranca. Dort wurden wir von unseren Partnern durch die Stadt geführt, wobei wir viele Sehenswürdigkeiten, unter anderem auch Villafrancas älteste Bar, den Dom und das Castello, besichtigten. Nachdem wir uns alle wieder zusammengefunden hatten, durfte jeder nach Hause fahren. Am späten Nachmittag trafen wir uns dann in kleinen Grüppchen und ließen den Tag in verschiedenen Cafés ausklingen.

Am Donnerstag machten wir etwas Besonderes! Die gesamte Klasse besuchte mit den Lehrern eine Tortellini-Fabrik, wo wir diese sogar selbst herstellen durften. Nachdem wir alle vom Arbeiten ganz erschöpft waren, konnten wir unser Ergebnis auch probieren. Das war die beste Pasta, die wir jemals gegessen haben. Zur Mittagszeit fuhren wir satt und gestärkt zur Schule zurück, von wo dann jeder nach Hause „entlassen“ wurde. Am Nachmittag trafen wir uns dann ohne Lehrer in einem kleinen Ort namens Borghetto di Valeggio sul Mincio in der Nähe von Villafranca, um erst einen fantastischen Blick über die Gegend von einer Ruine aus und dann im Ort ein Eis zu genießen. Ausklingen ließen wir den Tag diesmal in einem kleinen Park.

Am Freitag war Schule angesagt. Schon total gespannt ging jeder in die Klasse, die er zugeteilt bekommen hatte. Da wir sehr viele Deutsche waren, wurden wir auf mehrere Klassen und sogar Jahrgangsstufen aufgeteilt. Zu unserem Erstaunen lief alles ein wenig anders ab als in Deutschland: Unterrichtsbeginn war um 7:55, Unterrichtsende aber auch schon um 12:55. In dieser Zeit hatten wir jedoch nicht 6 Schulstunden wie bei uns üblich, sondern nur 5. Nach Schulschluss durften wir den Rest des Tages frei gestalten. Einige gingen in einem Einkaufszentrum shoppen, während andere gemeinsam in ein Café gingen und den Nachmittag zusammen verbrachten.

Blick vom AmphitheaterLamberti-Turm

Am Samstag fuhren wir nach Verona. Bei einer Stadtführung besichtigten wir unter anderem das Amphitheater und das Haus von Julia, bzw. den Balkon aus der Tragödie von William Shakespeare. Danach waren wir auf dem Torre dei Lamberti, von dem wir einen wunderbaren Blick über die ganze Stadt hatten. Die vier Deutschen, die die 365 Stufen zu Fuß – also „a piedi“ – hinauf stiegen, hatten noch ein ganz besonderes Andenken: Muskelkater! Danach war bis zum Abend Freizeit, in der wir shoppen gingen und uns dann an der Etsch ausruhten. Nach diesem etwas anstrengenderem Tag fuhren wir alle nach Hause zurück, wo wir uns aber auch nicht lange aufhielten, denn am Abend trafen wir uns alle in einem Restaurant zum Pizza-Essen. Dort mussten  wir uns teilweise die Speisekarte übersetzen lassen, was sehr lustig war. Danach ging’s zu unser aller Erstaunen nach Villafranca zum Karneval, der dort nachgeholt wurde. Ähnlich wie bei uns beim Faschingszug, sind Wägen mit lauter Musik durch die Straßen gezogen.

GardaseeSirmioneSonntag war unser freier Tag, an dem wir mit unseren Familien Ausflüge unternehmen konnten. Viele fuhren an den Gardasee, und verbrachten dort den Tag mit anderen Klassenkameraden. Da es Ende März schon 25 °C hatte, waren fast alle Eis essen. Manche gingen sogar – teils freiwillig, teils unfreiwillig – bis zu den Knien in den „Lago di Garda“. Am Abend trafen sich einige Familien zum Essen oder machten gemeinsam etwas anderes.

 

Santa Maria SaluteMarkusturmGondelnFür Montag war unser Venedigausflug angesetzt. Wir trafen uns früh an der Schule und sind dann etwa zwei Stunden mit einem Bus in die „Stadt der Liebe“ gefahren. Dort haben wir eine kleine Schnitzeljagd gemacht, damit wir die Stadt mit den vielen Kanälen und kleinen, verirrenden Gassen besser kennenlernen. Danach konnten wir die nächste Stunde frei nutzen, in der wir Souvenirs und Anderes kaufen konnten. Bevor uns die Fähre wieder über den „Canale Grande“ zum Busparkplatz brachte, besichtigten wir noch die Basilika am Markusplatz. Am Abend feierten alle ausgiebig den letzten gemeinsamen Tag in Italien in einer Bar.

Einer der KanäleIm Amphitheater von Verona

Am Dienstag hieß es leider Abschied nehmen nach einer tollen, sonnigen Woche in „Bella Italia“. Um zehn Uhr trafen wir uns mit unseren Lehrern am Bahnhof von Villafranca. Dort wurden noch Fotos gemacht und jeder umarmt. Da wir viele neue Freunde und bleibende Eindrücke gewonnen haben, viel uns der Abschied besonders schwer und einige konnten die Tränen nicht mehr zurück halten. Aber zum Glück kommen unsere Austauchpartner ja vom 27.05. – 03.06.14 zu uns nach Würzburg. Schließlich ging es dann mit dem Zug wieder über Verona und München zurück nach Würzburg in unsere Heimat.

Text und Bilder:

Nina Then und Stefanie Scharff, 10c

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