Fakten und Analyse gegen Fake News und Angst

Studientag der Q12 zu den „Transatlantischen Beziehungen“ am Röntgen-Gymnasium

In Zusammenarbeit mit der Europäischen Akademie Bayern, dem Münchner Informationsbüro der Europäischen Kommission, der Bayerischen Staatskanzlei und dem unterfränkischen Jugendoffizier der Bundeswehr veranstalteten die Fachschaften Geschichte und Sozialkunde am vergangenen Freitag einen Studientag zu den Transatlantischen Beziehungen und der europäischen Außen- und Sicherheitspolitik.

In verschiedenen Gruppen arbeiteten die Schülerinnen und Schüler mit Referenten zusammen. In einem Workshop der Europäischen Akademie Bayern wurde beispielsweise das Zusammenwirken der verschiedenen EU-Institutionen bei der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik der EU behandelt. Brandaktuell sind die Veränderungen, die sich mit der neuen US-amerikanischen Administration für die EU und die NATO ergeben könnten. Ausgehend von bereits im Unterricht erworbenem Basiswissen entwickelten die Jugendlichen analog zu Trumps Wahlkampfmotto Ideen zum Slogan „Make the EU great again“. Vielen war dabei wichtig, die demokratischen Strukturen zu stärken und nationalen Egoismen nicht noch mehr Geltung zu verschaffen: „AfE (Alternative für Europa) statt AfD“ stand auf einem der zwölf Ideen-Sterne, die eine neue EU-Flagge bildeten. Im zweiten Teil des Vormittags standen dann die USA im Mittelpunkt. Die Positionen Trumps zu den Themen „Einwanderung“, „Klimaschutz“, „Freihandel“ und „Sicherheitspolitik“ wurden in vier Gruppen bearbeitet. Das Ergebnis blieb jedoch unvollständig, denn was Trump von dem, was er im Wahlkampf propagiert hat, tatsächlich umsetzen wird, bleibt noch offen. Dennoch: Die scharfen Gegensätze mit der bisherigen US-Linie wurden klar. Davon ausgehend wurde die kommende Rolle der NATO – von Trump als „obsolet“ bezeichnet, von seinem Verteidigungsminister nicht so scharf abgelehnt – andiskutiert. Am Ende des Tages zogen die Jugendlichen Bilanz: Eine selbstbewusste EU, die eine aktive Rolle spielt, war eine Forderung, eine NATO, die sich neu organisiert, eine andere.

Grundsätzliche sicherheitspolitische Herausforderungen standen dagegen im Mittelpunkt eines Referats von Jugendoffizier Hauptmann Jonas Heim. Dabei wurde plausibel erklärt, dass globale Herausforderungen des 21. Jahrhunderts wie der Klimawandel, internationaler Terrorismus, die Kluft zwischen weltweiter Armut und wachsendem Wohlstand, Migration und Staatszerfall zusammenhängen und zu einem neuen Sicherheitsbegriff führen: Nicht mehr militärische Abschreckung wie in Zeiten des Kalten Krieges ist entscheidend, sondern ein System kollektiver Sicherheit auf den verschiedensten Politikfeldern mit den unterschiedlichsten Akteuren. Akut sind Einsätze der Bundeswehr im Rahmen von UN- oder EU-Missionen wohl nötig, entscheidend ist aber auch, dass die Politik die Wurzeln dieser Probleme angeht. Hier blieb Zeit für Kritik und Diskussionen. Einig war man sich, dass nationale Abschottung und Alleingänge sowie wirtschaftlicher Protektionismus keine Lösungen sind. Parallel dazu wurde der Streit um die Rechtfertigung des „Krieges gegen den Terrorismus“, den George W. Bush 2003 durchsetzte, anhand von Textquellen beleuchtet. Damals erklärten Intellektuelle aus den USA den Irakkrieg zu einem gerechten Krieg, sahen sie doch ein Recht auf Selbstverteidigung, wenn es gegen einen Diktator ging, der die Menschenrechte mit Füßen trat. Daraufhin reagierten in einem öffentlichen Brief 100 deutsche Wissenschaftler verschiedenster Disziplinen, dass kein Krieg mit Verweis auf die Menschenrechte als gerecht zu legitimieren wäre, in dem immer auch Menschenleben vernichtet werden.

Teile des Tages wurden von einem Filmteam im Auftrag der Bayerischen Staatskanzlei aufgezeichnet. Die Ergebnisse des Workshops sowie Interviews können ab der kommenden Woche auf dem You tube-Kanal der Bayerischen Staatsregierung (Unser Bayern) angeschaut werden.

Politische Bildung am Gymnasium

Das Fach Sozialkunde ist das Leitfach für die politische Bildung. Als Pflichtfach in den Klassenstufen 10-12 werden Grundkenntnisse zu politischen Systemen und zur Gesellschaftsordnung vermittelt. Die Schülerinnen und Schüler sollen auf der Grundlage des Menschenbildes in der Demokratie zu eigenverantwortlichem Handeln, Urteilsfähigkeit und zur Übernahme von Verantwortung in der Gesellschaft angeleitet werden.

„Es gibt Hoffnung für Europa!“

Euroscola-Tag im Europäischen Parlament: über 500 junge Menschen aus 21 Mitgliedsstaaten diskutieren über Probleme der Gemeinschaft, aber auch über ihre Zukunft

Am 22. Januar 2016 waren 24 Schülerinnen und Schüler aus der Q12 des RGW nach Straßburg eingeladen, wo sie sich einen Tag lang mit Gleichaltrigen aus 21 Mitgliedsstaaten über europäische Politik austauschen konnten. Schon zum zweiten Mal wurde das Röntgen-Gymnasium ausgewählt, um Deutschland auf dem Euroscola-Tag zu repräsentieren. Die erste offene Fragerunde nach der Vorstellung der Gruppen machte bereits deutlich, dass es viele brennende Fragen gibt, die die Jugendlichen zwischen 16 und 19 Jahren bewegen: Wie steht es in Europa um die erneuerbaren Energien? Was kann man gegen den immensen Brain-Drain aus den ärmeren Mitgliedsstaaten tun? Welche Maßnahmen helfen gegen den zunehmenden Nationalismus, der auch den Weg ins Europäische Parlament selbst gefunden hat? Wie agier die EU bezüglich schwelender Konflikte in den Nachbarstaaten? Wie wird die EU in fünf oder zehn Jahren aussehen? Diese Fragen zeigen, dass junge Europäer die Union noch nicht verloren geben.

Am Nachmittag wurde dann in sechs Arbeitsgruppen diskutiert. Somit erlebten die Jugendlichen sowohl die Arbeit im Plenum als in den parlamentarischen Ausschüssen. Thematisiert wurden hier vom Umweltschutz über Jugendarbeitslosigkeit bis zur Flüchtlingskrise brisante Problem. Die Arbeitsergebnisse wurden anschließend wieder ins Plenum getragen und zur Abstimmung gestellt. Besonders in dieser Phase wurde deutlich, dass gute Argumente allein in einer parlamentarischen Auseinandersetzung nicht nützen. Man muss nachhaken und kritisch bleiben, darf sich nicht von Eloquenz des Gegners allein beeindrucken lassen, sonst bleiben auch recht krude Ideen unbestritten. Aber es ist gar nicht so einfach, das Wort zu ergreifen, allein am Mikrofon zu stehen, wenn über 500 Menschen zuhören – und das alles in der Fremdsprache. Denn die Abmachung ist, dass die Teilnehmer nicht in ihrer Muttersprache kommunizieren.

Die Veranstaltung schloss mit der Finalrunde des „Euro Game“, einem Quiz, bei dem man nicht nur viel über die EU wissen, sondern auch Sprachkenntnisse und ein wenig detektivisches Geschick mitbringen musste, denn die 19 Fragen waren in 19 Amtssprachen der Gemeinschaft verfasst.

Die Schlussworte des Sitzungsleiters umfasste vor allem den Dank an die Jugendlichen, die mit großen Engagement diskutiert hatten: „Wenn ich Euch sehe, habe ich Hoffnung für Europa!“

Der Bayerische Rundfunk zu Gast beim RGW

Ist alles wahr, was in der Zeitung steht? Wie objektiv kann ein Reporter berichten? Diese Fragen beantwortete der Mitarbeiter des Bayerischen Rundfunks, Frank Müller, dem Sozialkundekurs der Klasse 10bc. Sein Workshop am 16.12.2015 stand unter dem Motto „Lügenpresse und Co – Misstrauen gegenüber den Medien“, da vor allem seit Pegida 2014 diese Parole erneut populär geworden ist.

Zuerst berichtete er in seinem Projekt von den Grundlagen seiner Arbeit und betonte dabei die große Einflussmöglichkeit durch die Auswahl eines Themas. In seinem Gespräch mit den Jugendlichen wurde deutlich, dass die Arbeit des BR-Reporters geprägt ist von dem Spannungsfeld zwischen dem Informieren und dem Unterhalten der Zuschauer und Zuhörer. Seine Berichte werden außerdem von der Pressefreiheit bestimmt, jedoch immer gebunden an das Kriterium der Objektivität.

Sehr anschaulich ließ er die Schülerinnen und Schüler erarbeiten, wie schwierig es ist, aus der Aussage einer Quelle einen möglichst neutralen Bericht zu schreiben, der tatsächlich die wichtigsten Informationen herausfiltert und gleichzeitig die eigene Meinung möglichst wenig erkennen lässt.

Im zweiten Teil des Workshops fand zu einer aktuellen politischen Thematik (Bürgerkrieg in Syrien) ein Vergleich zwischen den Beiträgen eines deutschen und eines russischen Nachrichtensenders statt. So wurde deutlich, dass Berichterstattungen immer geprägt sind von den Grundwerten seines Herkunftslandes, weshalb das kritische Lesen und Hinterfragen eines Berichtes die Aufgabe jedes Einzelnen bleibt.

Auszeichnung bei „Euroscola“

Vier Sozialkunde-Kurse in der Q11 hatten sich am „Euroscola“-Wettbewerb beteiligt. Weil die Europäische Union das Jahr 2015 unter das Thema „Entwicklung“ gestellt hat, lief der EuroScola-Wettbewerb unter dem Motto „Entwicklungspolitik - Was habe ich damit zu tun?“ So will die EU in allen Mitgliedsstaaten für die Entwicklungspolitik sensibilisieren, Diskussionen anstoßen und zum Umdenken bewegen. Die Schülerinnen und Schüler waren aufgefordert, Beiträge in Form einer Kurzgeschichte oder einer Rede, als Comic, Gedicht, Theaterstück oder Krimi, in Form einer Präsentation, eines Kurzfilms, einer Ausstellung oder auch als Poetry-Slam, als bewegte Bilder oder Fotoreportage kreativ umzusetzen. Die meisten Schülerinnen und Schüler der Q11 entschieden sich für die beiden Themen „Kostbares Trinkwasser“ und „Weltweiter Konsum - Was haben unsere Produkte mit Armut in Entwicklungsländern zu tun?“.

Es sind viele und vielfältige Arbeiten entstanden, die zum Teil hier zu finden sind:

Unterfranken-Sieger: P-Seminar des RGW ausgezeichnet

P-Seminar Sozialkunde
P-Seminar Sozialkunde

Das P-Seminar Sozialkunde (Q12) ist vom Verband der Bayerischen Wirtschaft und der unterfränkischen Ministerialbeauftragten als eines der besten Seminare geehrt worden.

Die neun Seminarteilnehmer hatten unter Leitung von OStR Dr. Mierau und in Kooperation mit der Unternehmensberatung IVUT sowie dem Modeunternehmen s.Oliver rund 300 Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulformen nach ihren Vorstellungen von ihrem zukünftigen Arbeitgeber befragt.

Die Ergebnisse seiner Befragung stellte das P-Seminar vor den Ausbildungsleitern bei s.Oliver in Rottendorf vor. Darauf aufbauend sollten die Schüler einen Infotag bei s.Oliver für diese junge und ambitionierte Zielgruppe vorbereiten. Kreativ und ansprechend war auch hier das Ergebnis: Mit einer eigenen Info-App kann z. B. der Besucher verschiedene Stationen an dem Info-Tag durchlaufen, die unterschiedlich und erlebnisorientiert gestaltet sind, und dabei Bonuspunkte für einen späteren Einkauf bei s.Oliver sammeln.

Euroscola-Tag in Straßburg

Röntgen-Schüler im Europäischen Parlament

Röntgenschüler bei EuroScolaIm letzten Jahr hatten Schüler der Q11 am „Euroscola-Wettbewerb“ teilgenommen. Der Wettbewerbsbeitrag von Pia Keller, Luisa Beyerlein und Luisa Hofmann überzeugte die Jury, so dass der Kurs ausgewählt wurde, Deutschland beim Euroscola-Tag im Europäischen Parlament in Straßburg zu vertreten. Fast 500 Schülerinnen und Schüler aus 20 europäischen Nationen waren am 30.1.2014 dort versammelt, um sich kennenzulernen und um über aktuelle Themen miteinander zu diskutieren.

Die Veranstaltung fand im EU-Parlament statt, dort, wo normalerweise die EU-Abgeordneten ihrer Arbeit nachgehen. Nach aufwendigen Sicherheitskontrollen begann der lange und ereignisreiche Tag mit der Vorstellung der Schulen. Für das Röntgen-Gymnasium übernahm das Collin Kricancic, der in einer recht spontanen Ansprache weder den Namensgeber der Schule noch deren derzeit international bekanntesten Absolventen, Dirk Nowitzki, unerwähnt ließ.

Die sich anschließende allgemeine Fragerunde zeigte bereits, dass viele der anwesenden Jugendlichen über aktuelle Themen der europäischen Politik nicht nur Bescheid wussten, sondern die Beantwortung ihrer Anliegen entschieden einforderten. Leider waren die Gesprächspartner redegewandt und durchaus kompetent, aber sie waren „nur“ Beamte der EU, weshalb nicht alle Antworten befriedigend waren. Es hätte die Veranstaltung sehr aufgewertet, wenn der eine oder andere Abgeordnete  anwesend gewesen wäre. Leider aber hatte sich keiner dafür Zeit genommen.

Den Nachmittag verbrachten die Jugendlichen in internationalen Arbeitsgruppen, in denen – selbstverständlich auf Englisch – die im Vorfeld bereits vorbereiteten Themen diskutiert wurden. In nur zwei Stunden entwickelten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Positionspapiere z. B. zu den Themen „Umwelt und Energie aus erneuerbaren Quellen“, „Informationsfreiheit und Bürgerkultur“ oder „2014 – Europawahlen“. Die Gruppen wählten sich in guter demokratischer Tradition jeweils einen Vorsitzenden und einen Sprecher, die die Ergebnisse der Arbeitsgruppe in die Plenumsdiskussion trugen. Wie im Europaparlament üblich, stimmten die anwesenden Jugendlichen dann auf elektronischem Wege über die Anträge ab. Die Ergebnisse werden nur Augenblicke später an den großen Bildschirmen an der Stirnwand des Sitzungssaales präsentiert.

In der Mittagspause stellten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer besonderen Herausforderung, die unter dem Namen „Eurogame“ firmierte. Die 17 Fragen zu allen möglichen Aspekten der Europäischen Union waren weniger wegen der erfragten Fakten interessant, sondern wegen der besonderen Form der Präsentation. Die Fragen waren nämlich in 17 verschiedenen Amtssprachen der EU abgefasst. Sprachkenntnisse, ein wenig Phantasie und internationale Zusammenarbeit waren da gefragt! Für die Endrunde im Plenum, die am Schluss des Tages veranstaltet wurde, konnte sich auch Lisa Jain von unserer Schule als Mitglied einer internationalen Gruppe qualifizieren. Nur knapp verpasste dieses Team den Sieg.

Die Veranstaltung endete sehr emotional – andere würden sagen: etwas pathetisch – mit einer Parade der Flaggen der EU-Mitgliedsstaaten. Sie wurden von Teilnehmerinnen und Teilnehmern unter den Klängen der Europa-Hymne in den Plenarsaal getragen. Nicht nur wegen dieses stimmungsvollen Schlussbildes wird die Reise nach Straßburg für die Schülerinnen und Schüler noch lange in Erinnerung bleiben.

Sozialkunde – mehr als kommentiertes Zeitungslesen

Natürlich bilden aktuelle Fragen und das Weltgeschehen vielfältige Ansatzpunkte, um mit Schülerinnen und Schülern über Politik zu sprechen. Sozialkunde ist ein Fach, in dem solche Fragestellungen der Gegenwart diskutiert werden. Jedoch wird über die Tagesaktualität hinaus ein Bezug zu den historischen Rahmenbedingungen einerseits und zum politischen System als Ganzes andererseits hergestellt. Sozialkunde soll verstehen helfen,  wie Politik funktioniert, wie sie unser aller Leben prägt und in der Zukunft prägen wird.

Das Fach Sozialkunde trägt zum Aufbau eines individuellen Wertesystems bei, das sich auf die Prinzipien der Demokratie, des Friedens und der Freiheit, insbesondere auf die Achtung der Menschenwürde sowie der Menschen- und Bürgerrechte, gründet. Daraus ergibt sich eine Ablehnung extremistischer Grundhaltungen.  Beispiele aus der aktuellen Diskussion verdeutlichen dabei das Spannungsverhältnis von Selbstverwirklichung im Rahmen bürgerlicher Freiheiten einerseits und Integration in die Gesellschaft, Konfliktfähigkeit und Kompromissbereitschaft andererseits.

Die Thematisierung unterschiedlicher Lebensformen und Vorstellungen sowie der immer wieder zu leistende Perspektivenwechsel tragen entscheidend zur Herausbildung von Toleranz bei.

Ziele des Faches

Das Ziel des Sozialkundeunterrichts ist, dass die Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg zum mündigen, bewusst handelnden und verantwortungsbereiten Staatsbürger gefördert werden.

Zusammenarbeit mit anderen Fächern

Mit vielen Fächern ergeben sich Überschneidungen und Möglichkeiten zur fruchtbaren Zusammenarbeit. Insbesondere die in Religionslehre bzw. Ethik, Geschichte, Geographie sowie Wirtschaft und Recht vermittelten Kenntnisse können aufgegriffen, eingebunden und weiterentwickelt werden.

Mit dem Fach Geschichte besteht eine besonders enge Zusammenarbeit (siehe auch Stellung in der Stundentafel, Notengebung und Zeugnis).

Außerschulische Kontakte

Gespräche mit Abgeordneten, mit Vertretern verschiedener gesellschaftlicher Gruppen sowie Exkursionen zu Ministerien oder ins Parlament veranschaulichen die Unterrichtsthemen. Sie dienen selbstverständlich nicht der Beeinflussung unserer Schülerinnen und Schüler.

Seminarausbildung

An unserer Schule werden junge Lehrer für das Fach Sozialkunde ausgebildet.

Lehrplan – Zentrale Inhalte

Jgst.

Inhalte

10

  • Grundlagen unserer Verfassungsordnung
  • Mitwirkungsmöglichkeiten in der demokratischen Gesellschaft im Überblick
  • Grundzüge der politischen Ordnung in Deutschland
  • Fächerübergreifendes Unterrichtsprojekt mit Geschichte

11

  • Struktur und Wandel der Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland
  • Grundzüge politischer Systeme der Gegenwart

12

  • Europäische Einigung
  • Frieden und Sicherheit als Aufgabe der internationalen Politik
  • Herausforderungen für die Politik in einer globalisierten Welt

Stellung in der Stundentafel, Notengebung und Zeugnis

Das Fach Sozialkunde wird ab der Jahrgangsstufe 10 im Zusammenhang mit Geschichte unterrichtet.

10        1 Stunde Sozialkunde + 1 Stunde Geschichte

11        1 Stunde Sozialkunde + 2 Stunde Geschichte

12        1 Stunde Sozialkunde + 2 Stunde Geschichte

 

Dabei kann die Verantwortung für den Unterricht in den Händen einer Lehrkraft liegen oder auf zwei Lehrkräfte aufgeteilt werden.

Die Notengebung erfolgt jeweils getrennt. Die Schülerinnen und Schüler wissen auch jeweils, für welches Fach eine Note erhoben wird.

 

Die Endnoten für Sozialkunde und Geschichte werden je nach Anteil des Faches am Unterricht gewichtet:

10        Sozialkunde 1 : Geschichte 1
(Im Zeugnis erscheinen beide Noten sowie die miteinander verrechnete Gesamtnote;
nur die Gesamtnote ist versetzungsrelevant.)

11+12  Sozialkunde 1 : Geschichte 2

(Im Bilanzbogen für das Kurshalbjahr erscheinen beide Noten sowie eine Gesamtnote; für die Einbringung und für die „Unterpunktung“ ist nur die Gesamtnote relevant.)

Grundwissen

Für angemeldete Benutzer (Schüler und Lehrer unserer Schule) steht ein Grundwissenskatalog als pdf-Datei zum Download zur Verfügung.

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